Einrichtungsstil Teil 8: Orientalischer Stil

Orientalische Barmöbel - Flickr juliegomoll

Orientalische Barmöbel – Flickr juliegomoll

Unter dem orientalischen Stil versteht man die Einrichtungen der arabischen Welt, die nicht nur den nahen Osten, sondern auch ganz Nordafrika entlang der Mittelmeerküste umfasst. Die in diesen Gebieten entstandene Kultur unterscheidet sich vor allem auch in Architektur und Einrichtung von der europäischen, und hat ihren eigenen, sehr sehenswerten Stil entwickelt.

Liebe zu Verzierungen

Eine Besonderheit der arabischen Welt war seit Urzeiten die Liebe zur Kalligrafie und Verzierung. Schon alleine die arabische Schrift wird oftmals als Kunst verstanden, und man widmet sich einer möglichst kunstvollen Gestaltung von Texten. Doch darüber hinaus experimentierten die Araber freudig mit Linien, Bögen, Ornamenten und Mosaiken, die sie auch ihren Möbeln angedeihen ließen. Und so ist das Hauptmerkmal orientalischer Möbel vor allem die die Zierarbeit, während Tischplatten aufwendige Muster vorweisen.

Reich an Textilien

Weiterhin gehören Tücher, Laken und Vorhänge in einen orientalischen Haushalt. Und die sind nicht gerade von der billigsten Sorte: Die verwendeten Materialien sind Brokat, Seide, Organza und Baumwolle, die schöne Musterwelt soll eben auch auf die Textilien übertragen werden.  Diese Tücher werden dann über die Betten und unter die Zimmerdecken gehangen, sie verschönern und erweichen den Raum.

Weitere Accessoires

Was kleinere Einrichtungsgegenstände des orientalischen Stils angeht, so sind diese vor allem metallisch. Das sind beispielsweise Schalen aus Silber, Teekannen aus Messing oder Kerzenhalter aus Kupfer.

Farblich dominieren warme und erdähnliche Farben, also ganz ähnlich wie im mediterranen Stil. Ein strahlendes Rot ist genauso willkommen wie ein helles gelb, dazwischen Töne wie Orange, Braun, Ocker und Beige. Eine Abwechslung stellt hier und da die Verwendung von Azurblau dar, das mit seiner Eigenschaft die Optik auffrischt.